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Medientexte
Untenstehend finden Sie Hintergrundtexte zu unseren Restaurants und den Menschen, die sie prägen.
→ Schloss Schauenstein
→ Oz
→ Casa Caminada
→ IGNIV Bad Ragaz
→ IGNIV Zürich
→ IGNIV Andermatt
→ IGNIV Bangkok
→ Buech
Andreas Caminada
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Mit Persönlichkeit an die Weltspitze
Das schweizerische Fürstenau in Graubünden ist offiziell die kleinste Stadt der Welt – doch dank Andreas Caminada längst kein Geheimtipp mehr. 2003 öffneten sich im historischen Schloss Schauenstein zum ersten Mal die Türen mit dem gerade 26-jährigen Spitzenkoch als Gastgeber. Unbeirrbar verfolgt der gebürtige Bündner seine Idee von Gastgebertum auf höchstem Niveau und kochte sich binnen weniger Jahre an die Weltspitze. Mit seinem Team verwandelte er das Schloss in einen Ort der gelebten Gastlichkeit. Schloss Schauenstein ist aktuell ausgezeichnet mit drei Michelin-Sternen und 19 Gault-Millau-Punkten. Zudem ist das Restaurant durchgängig seit 2010 im Ranking der „World’s 50 Best Restaurants“ vertreten und wurde 2019 zum Gewinner des «Sustainable Restaurant Award» für weltweit vorbildliches Mitarbeiter-, Sozial- und Umweltengagement gekürt. 2020 erhielt Andreas Caminada den Michelin Mentor Award für die kontinuierliche Förderung junger Spitzenköche aus seiner Kaderschmiede.
Vom Koch zum Schlossherrn
Aus seinem Jugendtraum, Koch zu werden, ist Realität geworden. Sein Handwerk lernte der 1977 geborene Bündner nahe seiner Heimat im Hotel Signina in Laax, unweit von Fürstenau. Er verfeinerte sein Können in renommierten Gastronomiebetrieben wie dem Walserhof in Klosters, dem Wiesengrund in Uetikon am See und dem Bareiss in Baiersbronn. Seine Vision stand früh fest: Ein Gesamterlebnis zu schaffen, das über das reine Kochen hinausgeht und einen Ort, der mehr bietet als reine kulinarische Raffinesse.
Die richtige Bühne
Um seine eigenen Vorstellungen umzusetzen, lag es nahe, sich selbständig zu machen, doch entscheidend war die Wahl der richtigen Lokalität. Mit dem herrschaftlichen Schloss Schauenstein in der offiziell kleinsten Stadt der Welt fand Caminada 2003 den perfekten Ort für seine Ideen. Mit gerade 26 Jahren wurde er Pächter der Liegenschaft in Fürstenau und startete mit einem kleinen Team von vier Personen. Mit beharrlichem Engagement, Passion und solidem Handwerk wuchs das Renommee der Küche stetig.
Fürstenau als Destination
Heute ist Fürstenau ein lebendiger und vielfältiger Genussort – für Gäste von weit her ebenso wie Besucher aus der Region. Das Schloss und das zugehörige Meierhaus wurden über die Jahre Stück für Stück liebevoll modernisiert und zum feinen Boutique-Hotel mit fünf individuellen Suiten und vier Doppelzimmern sowie einem Schlosspark mit Pool erweitert. Geschichtsträchtige Räume und historische Bauelemente verschmelzen mit modernen Ausstattungen, maßgefertigten Möbeln, Designklassikern und Kunstwerken. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wurden die Räumlichketen vom dänischen Architektenduo «Space Kopenhagens» renoviert und neu eingerichtet.
Casa Caminada und Oz
Im Ortskern entstand 2018 aus zwei leerstehenden Ställen ein modernes Bündner Gasthaus – die Casa Caminada mit 10 weiteren Zimmern, Restaurant und eigener Holzofenbäckerei mit kleinem Laden. Seit 2021 wird das Gesamterlebnis durch das «Oz» im alten Kutscherhaus vis-à-vis vom Schloss Schauenstein vervollständigt: In dem rein vegetarischen Restaurant deckt Caminadas grosser Permakulturgarten den Tisch.
Avantgarde trifft auf Regionalität
Seine besondere Verbindung zu seiner Heimat hat Andreas Caminada nie verloren. Wie sehr er die Berge und die Natur Graubündens liebt, zeigt sich auch in seiner Kochkunst. Wie kein Zweiter versteht er es, die traditionelle Küche und die besten Zutaten der Region mit einem verblüffenden, avantgardistischen Twist auf den Teller zu bringen. Seine Gerichte leben von vermeintlich einfachen, saisonalen Produkten, einem raffinierten Spiel mit Aromen und zeitloser Leichtigkeit. Seine besondere Gabe ist es, aus allseits bekanntem Gemüse wie Karotte, Sellerie oder Rotkohl geschmacksintensive Gerichte zu kreieren, die auch visuell im Gedächtnis bleiben.
Fokus auf Talente und Mitarbeite
Die von Andreas Caminada initiierte Stiftung «Fundaziun Uccelin», rätoromanisch für Vögelchen, erweitert sein Schaffensfeld. Die Stiftung ist ein Herzensprojekt mit dem Ziel, talentierte Köche und Servicefachkräfte individuell zu fördern. Als Botschafter soll die nächste Generation die Qualität der Spitzengastronomie in die Welt hinaustragen. Inspiration, Unterstützung und Mentorship für die Talente bieten neben Andreas Caminada erfolgreiche Partner wie Massimo Bottura, Sergio Hermann oder Tanja Grandits. Neben finanzieller Förderung können die Stipendiaten auf das weltweite Netzwerk des Spitzenkochs, bestehend aus weltweit über 70 renommierten Restaurants und über 40 handverlesenen Produzenten, zugreifen, um ihr individuelles, 20-wöchiges Programm mit Stationen bei den Besten zusammen zu stellen. Bis 2025 wurden knapp hundert Stipendien gesprochen und über 1.4 Millionen Schweizer Franken in die Nachwuchsförderung investiert.
Andreas Caminada – Chronologie
Seit 2003 ist Andreas Caminada (Jhrg. 1977) Gastgeber im Schloss Schauenstein mit Restaurant und Boutique-Hotel im schweizerischen Fürstenau. «Schloss Schauenstein» ist mit drei Sternen und einem grünen Stern im Guide Michelin sowie 19 Gault&Millau-Punkten ausgezeichnet.
Seit 2015 zelebriert Caminada mit seinem zweiten Restaurant-Brand «IGNIV by Andreas Caminada» das Teilen bei Tisch. Die aktuell vier Dependancen sind im Grand Resort Bad Ragaz (2 Michelin-Sterne), im Marktgasse Hotel Zürich (2-Michelin-Sterne) und im St.Regis Bangkok (1-Michelin-Stern) in Thailand sowie in Andermatt zu finden. Von 2016-2023 befand sich das IGNIV St. Moritz (2 Michelin-Stern) im Badrutt’s Palace.
2015 gründete er die Stiftung «Fundaziun Uccelin» zur Förderung junger schweizer- und ausländischer Koch- und Servicetalente.
2018 erweiterte der gebürtige Bündner sein Portfolio um das «Casa Caminada»: Das Gasthaus mit Beiz, Bäckerei und 10 Zimmern mitten in Fürstenau vereint moderne Architektur mit Bündner Esskultur und Handwerk.
2021 folgte der Umbau des Kutscherhauses vis-à-vis von Schloss Schauenstein und die Eröffnung vom kleinen Fine-Dining-Restaurant «Oz» (1 Michelin Stern und 1 grüner Stern) als Bühne für die Erzeugnisse aus dem Permakulturgarten und die vegetarische Küche von Andreas Caminada.
2022 erwarb Andreas Caminada gemeinsam mit der Hotelgruppe «The Living Circle» die Liegenschaften in Fürstenau.
Schloss Schauenstein
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Ein talentierter Partner
Marcel Skibba arbeitet seit 2015 im Herzen von Andreas Caminadas gastronomischen Unternehmungen. Auf Schloss Schauenstein hat sich der 1986-geborene mit Wurzeln im Schwarzwald den Ruf eines aussergewöhnlich talentierten Kochs und leidenschaftlichen Gastgebers erworben.
Bevor er zum Team Caminada stiess, sammelte Skibba wertvolle Erfahrungen auf Drei-Sterne-Niveau, unter anderem bei Thomas Bühner im La Vie in Osnabrück. 2015 legte er mit einer Bewerbung als Chef de Partie den Grundstein seiner unvergleichlichen Karriere innerhalb der Caminada-Familie.
IGNIV St. Moritz
Von der Eröffnung 2016 bis zur Wintersaison 2020/2021 hielt Marcel Skibba das Küchenzepter bei IGNIV St. Moritz fest in der Hand und meisterte seine verantwortungsvolle Aufgabe mit Bravour: Unter seiner Führung wurde das IGNIV-Team mit 17 Punkten im GaultMillau und dem zweiten Stern im Guide Michelin ausgezeichnet. Andreas Caminada vertraut das Amt des IGNIV-Küchenchefs immer nur den Besten aus den eigenen Reihen an.Küchenchef und Partner auf Schloss Schauenstein
Als Küchenchef ist er nun dafür verantwortlich, dass nicht nur das «Was», sondern auch das «Wie» so ist, wie es sich Andreas Caminada vorstellt. Als Partner ist Marcel Skibba seit Dezember 2021 ein wichtiger Teil der Zukunft von Schloss Schauenstein. Caminada selbst bezeichnet seinen Küchenchef und Mitinhaber als «Kronprinz des Schlosses» - und dafür gibt es neben den menschlichen Qualitäten auch klare Gründe: «Er ist ein mega-guter Koch, beherrscht die klassische Küche ebenso wie die modernen Techniken, hat die Kosten im Griff, ist loyal und hat das innere Feuer. Bei Marcel weiß ich einfach, dass die Dinge funktionieren werden, wenn er da ist, und das gibt mir ein gutes Gefühl.» -
Kulinarische Leidenschaft in Reinkultur
Mit nur 250 Einwohnern ist Fürstenau die kleinste Stadt der Welt. Ihre zweitgrößte Berühmtheit ist die Tatsache, dass sie das Schloss Schauenstein beherbergt, in dem sich eines der besten Restaurants der Schweiz und ein kleines aber feines Boutique-Hotel befinden. Dank des ehrgeizigen Küchenchefs und Inhabers Andreas Caminada sind sowohl die Stadt als auch das Schloss heute weltberühmt. 2023 feierte das Schloss Schauenstein sein 20-jähriges Bestehen, denn am 5. Dezember 2003 öffnete das Schloss erstmals seine Türen für Gäste. Am Ruder war Andreas Caminada, der sich innerhalb von nur sieben Jahren an die Spitze der kulinarischen Hierarchie der Welt gekocht hatte - ausgezeichnet mit drei Michelin-Sternen und 19 Punkten im Gault Millau. Seit 2011 ist sein Restaurant auch in der prestigeträchtigen Liste der besten Restaurants der Welt vertreten. Im Jahr 2022 erwarben die Caminada-Gruppe und der Living Circle gemeinsam das Schloss Schauenstein sowie weitere Liegenschaften auf dem Schlossgelände von der Heinrich-Schwendener-Stiftung. Seit 2023 steht der langjährige Küchenchef und Freund der Caminada-Gruppe, Marcel Skibba, Andreas als Küchenchef und Partner auf dem Schloss zur Seite.
Engagement und Charakter
Schon als kleiner Junge träumte Andreas Caminada davon, Koch zu werden, und heute ist dieser Kindheitstraum Wirklichkeit geworden. Im Hotel Signina in Laax erlernte er die wichtigsten Grundlagen des Handwerks und verfeinerte sein Können in gehobenen Gourmetrestaurants wie dem Hotel Walserhof in Klosters, dem Restaurant Wiesengrund in Uetikon am See und dem Restaurant Bareiss in Baiersbronn. Er wusste immer genau, wie seine Küche aussehen würde und sollte: Sie sollte für den Gast ein Gesamterlebnis sein, das über die reine Küche hinausgeht. Da lag es nahe, seine eigene Show zu veranstalten.Eine Plattform für seine Vision finden
Als nächstes galt es, den richtigen Standort zu finden. Im prächtigen Schloss Schauenstein in Fürstenau (Schweiz) fand Caminada den perfekten Ort zur Verwirklichung seiner Vision und übernahm 2003 das Pachtgrundstück. Mit einem kleinen, sorgfältig ausgewählten Team bestehend aus nur zwei weiteren Mitarbeitern, machte er sich an die Arbeit. Dank seines unermüdlichen Einsatzes und Fachwissens sowie seiner Leidenschaft und der Freude an seinem Beruf legte er die kulinarische Messlatte immer höher. Schnell folgten Punkte und Sterne sowie nationale und internationale Anerkennungen. Nach Top-Platzierungen in allen wichtigen Führern beschloss Caminada, sein Personal aufzustocken. Heute arbeiten auf Schloss Schauenstein und den beiden weiteren Betrieben in Fürstenau, dem vegetarischen Restaurant Oz und der Casa Caminada, über 70 Mitarbeiter.Auch das Schloss wurde schrittweise renoviert und vergrößert, wobei die umfangreichste Renovation im Zuge des 20-jährigen Jubiläums erfolgte. Die geschichtsträchtigen Räume verbinden sich nahtlos mit moderner Ausstattung und sorgfältig ausgewählten Designklassikern, so dass jedes einzelne Element mit allen anderen harmoniert. Ein angeschlossener Park mit kleinem Pool und Lounge-Sitzplätzen ergänzt die luxuriöse Ausstattung. Die "Remisa", ein ehemaliges Kutschenhaus, direkt gegenüber dem Schloss gelegen, wurde ebenfalls renoviert und dient heute als Gebäude für das OZ, ein vegetarisches Restaurant, das mit einem Michelin-Stern und einem grünen Stern ausgezeichnet wurde. 2018 wurde in den ehemaligen Stallungen auf dem Schlossgelände die Casa Caminada, ein Gästehaus mit zehn Zimmern, eröffnet. Das vom Schweizer Architekten Gion A. Caminada entworfene Gebäude bietet 10 Zimmer, einen Kulinarikkeller, eine Holzofenbäckerei und ein Atelier, in dem Gourmetprodukte aus dem Schloss und der Region angeboten werden, wie z. B. das berühmte Schloss Schauenstein Müsli, Kochbücher, Messer, eingelegtes Gemüse aus dem Garten und mehr.
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Andreas Caminada: Gründer und Eigentümer
Marcel Skibba: Küchenchef und MitinhaberLara Kasteel: Co-Restaurantleiterin
Elise Czakó: Co-Restaurantleiterin
Martin Trnovec: Sommelier -
Die frühe Geschichte von Fürstenau und des Schlosses
Fürstenau liegt auf einem Felssporn mitten im Domleschg an den alten Durchgangswegen Splügen und San Bernardino. Früher war Fürstenau eine Schutzburg zugunsten des Transitverkehrs. Über dies hinaus war Fürstenau bereits seit der ersten Jahrtausendwende auch als Marktplatz bekannt. Es war umgeben vom ungezähmten Rhein und Sumpfgebiet. Seit dem ersten Jahrtausend nach Christus, stand die Burg bereits im Besitz des Bischofs von Chur, als ihrem Schutzherrn und Förderer1257 wurde Fürstenau erstmals urkundlich erwähnt.
Dies im Zusammenhang mit dem Baubeginn des „Bischöflichen Schlosses“ und Erweiterungsbauten der Burg, durchgeführt vom damaligen Bischof Heinrich von Monfort.
1333, nach Überschreitung des weltlichen Machthöhepunktes der Kirche, sah sich der Bischof genötigt Fürstenau zu verpfänden. Einen ersten Teil an die Herren von Rhäzüns und 1347 einen zweiten Teil an Tirol. Am 13. Mai 1354 wurde dem Gesuch von Bischof Ulrich V durch den deutschen Kaiser Karl IV entsprochen, und Fürstenau erhielt Stock und Galgen (hohe Gerichtsbarkeit), wobei Fürstenau inneres und äusseres Gericht wurde.
1367 besetzten das Domkapital und bischöfliche Lehensleute die Stadt Fürstenau. 1472 entschied ein Schiedsgericht zwischen dem Grafen von Werdenberg Sargans und dem, gegen das Absinken seiner weltlichen Macht kämpfende Bischof von Chur, dem Kleriker die Städte Fürstenau sowie die Dörfer Almens, Scharans, Rodels, Feldis, Scheid und die Burgen Rietberg, Hochrealt, Hochjuwalt, Ortenstein mit Tomils zuzusprechen. 1473 wurde die Viamala fahrbar gemacht, was die wirtschaftliche Bedeutung Fürstenaus drastisch minderte.
Die bewegten Jahre des Schlosses
Der heutige Name «Schloss Schauenstein» stammt von dessen 1667 getätigten Verkauf seitens des Bischofs an die beiden Vettern Rudolf und Johann Rudolf von Schauenstein. Diese unterzogen den stark zerfallenen Bau 1667–1676 einer grundlegenden Renovation. Somit befand sich das Schloss erstmals in seiner Geschichte in Privatbesitz. Es folgten ereignislose Jahre (1709 verkaufte der Bischof seine letzten Herrschaftsrechte), bis 1732 der letzte Freiherr von Schauenstein sein Schloss an Carl Ulysses von Stampa verkaufte. Am 27. Oktober 1742 zerstörte ein Brand beide Schlösser und die gesamte Stadt Fürstenau. Dank der Witwe von Stampa wurde das «Schauensteinsche» Schloss im Jahr 1743 wieder aufgebaut.Im Jahre 1768 verkaufte die Witwe von Stampa Schloss Schauenstein an Barbara von Planta aus Genf, der Mutter des abenteuerlichen Majors Friedrich von Planta, welcher die Panneaux-Malerei im Festsaal des Schlosses um 1790 aus Paris nach Fürstenau brachte.
1813 folgte der Verkauf von Schloss Schauenstein an Peter Conradin von Planta aus Zuoz. Der westliche Schlossflügel wurde 1824 in ein Erziehungsheim umgewandelt und diente 1825–1840 als Internat. 1840 wurde das Bischöfliche Schloss ein Arbeitshaus für Straffällige und 1855–1865 betrieb Pater Theodosius Florentini im selben Schloss ein Kosthaus für Minderjährige. 1865–1876 wurde das Bischöfliche Schloss weiter als Realschulhaus benutzt.
Der hervorragende und wegen seiner aussergewöhnlichen Fachkompetenz in Handelsfragen international angesehene Peter von Planta aus Zuoz, brachte 1863 Schloss Schauenstein und 1876 das Bischöfliche Schloss in seinen Besitz.
Von Planta führte bis zur Jahrhundertwende wesentliche Renovationen an beiden Häusern durch und lebte bis zu seinem Tod im Jahre 1910 vorwiegend auf Schloss Schauenstein (in früheren Jahren war er, bedingt durch seine Tätigkeit, viel unterwegs).
Viele Errungenschaften im Kanton Graubünden sind auf die Initiative und die Förderung von Peter von Planta zurückzuführen. So war er beispielsweise bei der Gründung der Rhätischen Bahn wesentlich mitbeteiligt. 1892 gab er das Buch «Chronik der Familie von Planta» heraus, die die Familiengeschichte im Zusammenhang mit der allgemeinen Bündner Geschichte aufzeigte. Im Bischöflichen Schloss richtete er 1876 ein Krankenhaus ein und betätigte sich verschiedentlich auch anderweitig karitativ. Nach dem Tod Peter von Plantas liess sein Sohn Robert, Sprachgelehrter und Begründer des Rätischen Namensbuches, das Schloss durch die kompetenten Architekten Schäfer und Risch sorgfältig renovieren.
Die neuzeitliche Geschichte des Schlosses
1941 verkaufte sein zweiter Sohn Gaudenz von Planta das Schloss Schauenstein an Rudolf Schöller. Dieser verkaufte es 1961 weiter an die Emser-Werke. 1962 verkauften auch die Söhne Gaudenz von Plantas ihr Bischöfliches Schloss an die Emser-Werke. Diese behielten es 20 Jahre in ihrem Besitz, bis sie es 1982 an den Architekten Calonder verkauften. 1998 veräusserten die Emser-Werke auch das zweite in ihrem Besitz liegende Schloss Schauenstein an die gemeinnützige, auf die Ausbildung junger protestantischer Bündnerinnen und Bündner ausgerichtete Heinrich Schwendener-Stiftung in Sils im Domleschg.2003 übernahm Andreas Caminada das „Schloss Schauenstein“ von der Heinrich Schwendener-Stiftung in Form einer Pacht und führt es seither als Gourmetrestaurant und Boutique-Hotel. Im Jahr 2022 erwarb Andreas Caminada, zusammen mit «The Living Circle» das Schloss Schauenstein und die umliegenden Gebäude.
Oz
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Simeon Nikolov stammt aus Bulgarien und absolvierte seine Ausbildung an der HRC Culinary Academy in Sofia. Früh sammelte er internationale Erfahrungen in Küchen in Grossbritannien, Kalifornien, Dänemark und Chile, bevor ihn sein Weg in die Schweiz führte. Als Stipendiat der Fundaziun Uccelin kam er zur Caminada-Gruppe und entwickelte sich dort zu einem prägenden Koch der modernen Gemüseküche. Heute leitet er das vegetarische Fine-Dining-Restaurant Oz in Fürstenau, wo er die Garten-zu-Tisch-Philosophie mit grosser Präzision und Kreativität weiterführt. 2025 zeichnete ihn GaultMillau als «Koch des Monats» aus.
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Vom Garten zum Tisch
Das Oz ist das vegetarische Fine-Dining-Restaurant von Andreas Caminada in Fürstenau (Graubünden). Das Restaurant wurde 2021 eröffnet und bietet saisonale Degustationsmenüs, die nahezu vollständig auf Gemüse, Kräutern, Früchten und Blüten aus dem schlosseigenen Garten basieren. Die Küche folgt konsequent den Jahreszeiten und verbindet handwerkliche Präzision mit nachhaltigem Anbau, biologischer Landwirtschaft und permakulturellen Prinzipien. Als Teil der gastronomischen Welt rund um Schloss Schauenstein steht das Oz für eine moderne, kreative Gemüseküche auf höchstem Niveau.
Mit dem Oz schuf Andreas Caminada in Fürstenau einen Ort, an dem die vegetarische Küche im Mittelpunkt steht. Das kleine Fine-Dining-Restaurant gegenüber von Schloss Schauenstein wurde 2021 eröffnet und versteht sich als eigenständige kulinarische Bühne innerhalb der Caminada-Welt. Der Name stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet „heute“ – ein Hinweis auf die Philosophie des Hauses: Gekocht wird mit dem, was der Garten an diesem Tag hervorbringt.
Im Oz entstehen ausschliesslich vegetarische Menüs, deren Grundlage frisches Gemüse, Kräuter, Früchte und Blüten aus dem schlosseigenen Garten bilden. Ergänzt werden sie durch eingelegte, fermentierte oder getrocknete Vorräte, die im Laufe der Saison angelegt werden. Das Restaurant verfolgt damit einen konsequent saisonalen Ansatz, bei dem sich das Menü ständig verändert und sich nach Reife, Ernte und Natur richtet.
Der Garten als Herzstück
Der Garten rund um Schloss Schauenstein ist weit mehr als Lieferant von Zutaten – er ist Inspirationsquelle, Versuchsfeld und Grundlage der kulinarischen Handschrift des Oz. Heute wachsen dort mehrere hundert verschiedene Gemüse-, Kräuter- und Obstsorten. Ziel ist eine möglichst große Sortenvielfalt, bei der neben klassischen Gemüsen auch Blüten, Knospen, Samen oder Wurzeln ihren Weg auf den Teller finden.Bewirtschaftet wird der Garten nach biologischen und permakulturellen Prinzipien. Gemeinsam mit den Gärtnern Jérôme, Jon und Achille Racine sowie regionalen Partnern entwickelte Andreas Caminada den Anbau kontinuierlich weiter. Im Mittelpunkt stehen gesunde Böden, natürliche Kreisläufe und eine möglichst ressourcenschonende Produktion. Auch das Küchenteam ist eng in die Gartenarbeit eingebunden und erlebt den gesamten Weg eines Produkts – von der Aussaat bis zum fertigen Gericht.
Küche mit eigener Handschrift
Die Küche des Oz verbindet den hohen Anspruch von Schloss Schauenstein mit einem konsequent vegetarischen Konzept. Andreas Caminada versteht das Restaurant nicht als Verzicht auf Fisch oder Fleisch, sondern als eigenständige Interpretation seiner Küche. Im Mittelpunkt stehen Geschmack, Präzision und Kreativität sowie der respektvolle Umgang mit den verfügbaren Zutaten.Die offene Küche schafft eine direkte Verbindung zwischen Gästen und Küchenteam. Die kleine Zahl an Sitzplätzen ermöglicht eine persönliche Atmosphäre und einen intensiven Austausch. Küchenchef Simeon Nikolov lässt sich täglich von den Erträgen des Gartens inspirieren. Unterschiedliche Zubereitungstechniken – vom Fermentieren über das Trocknen bis zum Grillieren oder Rohgenuss – eröffnen immer wieder neue geschmackliche Facetten der pflanzlichen Produkte.
Teil eines kulinarischen Gesamtkonzepts
Das Oz ergänzt die gastronomische Welt von Andreas Caminada in Fürstenau, zu der neben dem Drei-Sterne-Restaurant Schloss Schauenstein auch die Casa Caminada mit Gasthaus, Bäckerei und weiteren Genussangeboten gehört. Gemeinsam verfolgen die Betriebe das Ziel, hochwertige Gastronomie mit regionaler Verwurzelung, nachhaltigem Denken und gelebter Gastfreundschaft zu verbinden.Für Andreas Caminada ist Fürstenau weit mehr als Standort seiner Restaurants. Mit den unterschiedlichen Konzepten möchte er das historische Städtchen als kulinarischen Treffpunkt beleben und Gästen wie Einheimischen eine Vielfalt an gastronomischen Erlebnissen bieten – stets mit einem klaren Bezug zur Region und ihren Produkten.
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Simeon Nikolov: Küchenchef
Sophie Thun: Restaurantleiterin
Martin Trnovec: Sommelier
Casa Caminada
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Fabian Beringer ist der neue Küchenchef der Casa Caminada. Nach Stationen im IGNIV Zürich, im Schloss Schauenstein und zuletzt im IGNIV Andermatt führte ihn sein Weg zurück nach Fürstenau, wo er heute mit viel Leidenschaft, einer klaren Vision und grosser Motivation die kulinarische Handschrift des Hauses prägt: „Die DNA Graubündens auf die Teller und in die Schalen zu bringen, ist eine wunderbare kulinarische Herausforderung“, sagt Fabian.
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Bündner Gastlichkeit neu interpretiert
Die Casa Caminada ist ein Gasthaus mit Boutique-Hotel, Restaurant, Holzofenbäckerei und Laden im historischen Zentrum von Fürstenau. Das von Gion A. Caminada entworfene Haus verbindet zeitgenössische Architektur mit traditioneller Bündner Baukultur und legt den Fokus auf regionale Produkte, gelebtes Handwerk und authentische Gastfreundschaft. Als Teil der Caminada-Gruppe ergänzt die Casa Caminada das kulinarische Angebot rund um Schloss Schauenstein und steht für die moderne Interpretation eines klassischen Bündner Gasthauses.
Mit der Casa Caminada verwirklichte Andreas Caminada seine Vision eines modernen Bündner Gasthauses. Das Haus vereint regionale Kulinarik, traditionelles Handwerk und herzliche Gastfreundschaft unter einem Dach und ergänzt die gastronomische Welt rund um Schloss Schauenstein in Fürstenau. Im Mittelpunkt stehen Authentizität, hochwertige Produkte und die enge Verbundenheit mit Graubünden.
Tradition trifft Moderne
Die Casa Caminada entstand aus zwei historischen Stallgebäuden im Herzen von Fürstenau, die vom Bündner Architekten Gion A. Caminada in ein zeitgemässes Gasthaus verwandelt wurden. Architektur und Einrichtung greifen die Baukultur Graubündens auf: Holz, Stein und natürliche Materialien aus der Region prägen die zehn individuell gestalteten Gästezimmer und die öffentlichen Räume. Das Haus versteht sich als Hommage an die Bündner Handwerkskunst und bietet regionalen Produzenten und Gewerbebetrieben eine sichtbare Bühne.Regionale Küche mit Charakter
Im Restaurant steht die Bündner Küche im Mittelpunkt. Klassiker der regionalen Esskultur werden mit hochwertigen Zutaten und handwerklicher Präzision zeitgemäss interpretiert. Im Fokus stehen ehrliche Gerichte, die den Geschmack der Region widerspiegeln und bewusst auf das Wesentliche reduziert sind. Saisonale Produkte aus Graubünden sowie Erzeugnisse regionaler Produzenten bilden die Grundlage der Küche.Die Bäckerei als Herz des Hauses
Ein zentraler Bestandteil der Casa Caminada ist die hauseigene Holzofenbäckerei. Hier entstehen täglich Brote und Backwaren nach traditionellem Handwerk. Die Bäckerei versorgt nicht nur Restaurant und Hotel, sondern ist auch ein Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Sie unterstreicht den Anspruch der Casa Caminada, altes Handwerk zu bewahren und als lebendigen Teil der regionalen Kultur erlebbar zu machen.Gemeinsam mit Schloss Schauenstein und dem vegetarischen Fine-Dining-Restaurant Oz bildet die Casa Caminada das kulinarische Zentrum von Fürstenau. Während Schloss Schauenstein für internationale Spitzenküche steht und das Oz die Gemüseküche in den Mittelpunkt rückt, verkörpert die Casa Caminada die unkomplizierte, authentische Seite der Bündner Gastlichkeit – verwurzelt in der Region und offen für Gäste aus aller Welt.
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Fabian Beringer: Küchenchef
Stephanie “Mietschi” Mieth: Restaurantleiterin und Gastgeberin
Mammertsberg
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Von 2015 bis 2022 verlieh der Luzerner Silvio Germann dem Restaurant «IGNIV by Andreas Caminada» im Grand Resort Bad Ragaz seine unverkennbare Note. 2022 übernahm er zusammen mit Mentor Andreas Caminada den «Mammertsberg» in Freidorf, Thurgau. Mit gerade einmal 30 Jahren feierte der Küchenchef das Erreichen der Spitze der Schweizer Kochgilde. Mit zwei Michelin-Sternen und 18 GaultMillau-Punkten verzückte er Gourmets aus Nah und Fern im IGNIV – Auszeichnungen, welche innert kürzester Zeit auch im Mammertsberg bestätigt wurden.
Er gehört zu den jüngsten Köchen, die es je an die Spitze der Schweizer Gastrolandschaft geschafft haben: Silvio Germann. 2015 setzte der Schweizer 19-Punkte-Koch Andreas Caminada Germann an die Spitze seines neuen Restaurantkonzepts «IGNIV by Andreas Caminada». Der junge Luzerner hat sich in der Folge in der Gourmetwelt seinen Platz immer mehr gesichert. Immer wieder neue und überraschende Gerichte auf den Tisch zu zaubern ist sein Erfolgsrezept.
Von der ersten Stunde an hat Germann zusammen mit Andreas Caminada bei der Umsetzung des Foodkonzepts im exklusiven «IGNIV by Andreas Caminada» im Grand Resort Bad Ragaz mitgewirkt. Der Gault Millau ernannte Germann zur Entdeckung des Jahres 2017 und im selben Jahr gab es den ersten Michelin-Stern für das Restaurant. 2020 folgte der zweite Stern und der 18. GaultMillau-Punkt. Germann kocht leidenschaftlich gerne. Dieses Handwerk biete so viele Möglichkeiten, sagt er, «dass es jeden Tag aufs Neue eine Freude ist, sich die Schürze umzubinden und an den Herd zu stellen».
Nach sieben Jahren war die Zeit reif, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. «Ich durfte im IGNIV meinen Kochstil finden und mich innerhalb des Sharing-Konzepts unglaublich frei und kreativ ausleben», so Germann. «Doch es war an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen». Am 1. Oktober 2022 eröffnete er in Freidorf nahe des Bodensees im Kanton Thurgau das Restaurant und Hotel Mammertsberg. Zusammen mit dem jungen und innovativen Küchenteam gelingt es Germann immer wieder von Neuem, seine Gäste mit kulinarischer Kreativität zu überraschen. Germann ist es gemeinsam mit seinem Sommelier und Restaurantleiter Giuseppe Da Vasco und Gastgeberin Carolin Gierling gelungen den traditionell etablierten Mammertsberg in der Gourmetszene noch bekannter und beliebt zu machen. Im GaultMillau wurde das Restaurant noch im Eröffnungsjahr mit 18 Punkten ausgezeichnet. 2023 erhielt das Restaurant auf Anhieb zwei Michelin-Sterne und der GaultMillau kürte Germann zum Koch des Jahres. «Silvio Germann ist nicht nur ein hervorragender Koch, der Geschmack über alles stellt. Er ist auch ein «Chef 2.0»: Seine jungen Mitarbeiter denken und kreieren mit», resümierte Chefredaktor Urs Heller in seiner Laudatio.
Als Ausgleich zur herausfordernden Arbeit in der «IGNIV»-Küche treibt Germann Sport – vor allem Golf und Fussball. Eigentlich wollte Germann schon als Kind Fussballprofi werden. Es sollte aber anders kommen – zum Glück für die Gäste des Mammertsberg. Nach Schnupperlehren als Velomechaniker, Landschaftsgärtner und Dachdecker entschied sich Germann schliesslich für eine Ausbildung zum Koch. Die Arbeit in der Küche gefiel dem Teenager am besten.
Als Ausgleich zur herausfordernden Arbeit in der «IGNIV»-Küche treibt Germann Sport – vor allem Golf und Fussball. Eigentlich wollte Germann schon als Kind Fussballprofi werden. Es sollte aber anders kommen – zum Glück für die Gäste des Mammertsberg. Nach Schnupperlehren als Velomechaniker, Landschaftsgärtner und Dachdecker entschied sich Germann schliesslich für eine Ausbildung zum Koch. Die Arbeit in der Küche gefiel dem Teenager am besten.
Die Lehrjahre absolvierte Germann im Gasthaus Sempacherhof in seiner Heimat im luzernischen Sempach. Später verschlug es ihn ins mit 17 GaultMillau-Punkten dotierte Restaurant «Epoca» in Flims (GR). Kein geringerer als Sandro Steingruber war dort Chef – zwischenzeitlich war er der Geschäftsführer und Mitinhaber von acasa Catering und ist heute Chef im Vista, dem Golfrestaurant des Golf Club Sagogn.
Kurz auf seinen Zwischenhalt im «Epoca» startete Germann richtig durch, indem er sich einen der begehrten Plätze beim Bündner Spitzenkoch Andreas Caminada sicherte. Im Schloss Schauenstein in Fürstenau (GR) durchlief Germann sämtliche Stationen. Dreieinhalb Jahre blieb er im Domleschg, bevor es ihn in die Welt hinaus, genauer nach Sâo Paulo in Brasilien, zog. Dann kam die Chance die Leitung des Restaurants «IGNIV by Andreas Caminada» im Grand Resort zu übernehmen. Bevor das «IGNIV» im Dezember 2015 eröffnete, holte sich Germann bei namhaften Sterneköchen in ganz Europa das nötige Rüstzeug – unter anderem auch bei Quique Dacoste, einem der besten Köche Spaniens.
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Am 1. Oktober 2022 eröffnete Küchenchef und Partner Silvo Germann im Team mit Sommelier und Res-taurantleiter Giuseppe Lo Vasco und Chef de Reception Carolin Gierling zum ersten Mal die Türen des neuen Mammertsberg. Neben sechs stilvollen Zimmern bietet das Hotel 3 Suiten, 3 individuell gestalte-te Gästezimmer, ein Gourmet-Restaurant im Erdgeschoss des historischen Teils des Gebäudes. Darüber hinaus gibt es einen Frühstücksraum sowie einen begehbaren Humidor und Weinkeller mit verschiede-nen Lounges.
Vor zehn Jahren wurde das Boutiquehotel von der Schweizer Architektur-Ikone Tilla Theus modernisiert. Seine Lage ist leicht erhöht mit freiem Blick auf den Bodensee, über die Thurgauer Hügel und die Appenzeller Alpen. Der kleine Garten wurde von dem Schweizer Landschaftsarchitekten Enzo Enea gestaltet. „ammertsberg ist für uns ein echtes Juwel und wir sind sehr stolz, hier zu arbeiten und unsere Gäste begrüßen zu dürfen“, freut sich Germann. Der 33-Jährige hat die Pacht im April 2022 übernommen, zusammen mit seinem Mentor, dem Bündner Drei-Sterne-Koch und Gastronom Andreas Caminada. Caminada sieht seine Rolle im Hintergrund: Mammertsberg ist Silvio's Heimat. Für ihn war es nach sieben erfolgreichen Jahren in unserem „IGNIV“ im Grand Hotel Bad Ragaz der richtige Zeitpunkt, seinen eigenen Weg zu finden. Ich berate ihn gerne, aber Mammertsberg trägt seine kulinarische Handschrift und wird von Giuseppe und Carolin als Gastgeber geprägt.“
Vier Monate dauerte die Neugestaltung der Räumlichkeiten, geleitet von der Vision von Germann und Caminada, die klare Vorstellungen hatten: „Wir wollten die besondere Patina der Räume im Inneren ebenso wie die Schönheit, die Haptik der Materialien wirken lassen und ein warmes Ambiente schaffen“, erklärt Caminada. Viele ehemals metallisch glänzende Elemente wurden durch weichere ersetzt und die Farben wurden überarbeitet. Die monumentale Aluminium-Wendeltreppe, die die Gäste von der Aperitif-Lounge zum Restaurant führt, wurde in mattes Schwarz gehüllt. Für die neue Inneneinrichtung setzte das Team auf das international renommierte Designstudio „Space Copenhagen“ aus Dänemark. Die verantwortlichen Designer Signe Bindslev Henriksen und Peter Bundgaard Rützou ließen sich von den konkreten Vorbildern inspirieren. Das neue Interieur besticht durch eine ausgewogene Dualität zwischen einer prächtigen Vergangenheit und einer sanften, zeitlosen Moderne. Hohe Decken, große Öffnungen und gewölbte Fenster treffen auf edel getäfelte Wände und Holzeinbauten sowie bequeme, organisch geformte Möbel, Leinen, Bouclé, Leder, Holz und Wolle.“ Fast alle Polstermöbel und Buffets sind nach eigenen Entwürfen entstanden und wurden von einer Schreinerei in Scharans und von Kopenhagener Möbelschreinern nach Maß gefertigt.
Die über 100-jährige Geschichte des Gebäudes ist auch einer Komplettrenovierung 2013 durch die Schweizer Architektin Tilla Theus zu verdanken. Theus gab dem historischen Landhaus viele stilistische Merkmale, berücksichtigte die denkmalgeschützten Elemente seiner ursprünglichen Ästhetik und schuf gleichzeitig mit einem geraden Monolithen als Nachbargebäude einen spannenden Kontrast zum Charakter des Altbaus. Eine lichtdurchflutete Passerelle beherbergt Germanns Arbeitsort: die offene Küche. Von hier aus schickt der Küchenchef Gerichte wie Felchen mit Regenbogenrettich und Rogen, Pilze mit BBQ und Dashi oder Gämse mit Sellerie, Pflaumen und Bittersalaten. Die Kräuter ernten die Köche direkt aus dem eigenen Gemüsegarten. Das Menü umfasst eine Auswahl von drei bis fünf Gängen und wird abgerundet durch einen Überraschungsgang, falls gewünscht. „Wir kochen saisonal und verwenden, wenn immer möglich, Produkte aus der Region“, erklärt Silvio Germann.
Für den gebürtigen Luzerner ist es das erste eigene Projekt. Doch Germann hat längst bewiesen, dass er der Aufgabe gewachsen ist. Im Jahr 2011 stiess er zum Caminada-Team auf Schloss Schauenstein und stellte dort bis 2014 sein Talent unter Beweis. 2015 war Caminada auf der Suche nach einem geeigneten Koch für sein erstes IGNIV-Restaurant in Bad Ragaz. Er dachte dabei sofort an Germann, der nach einem kurzen Aufenthalt in Brasilien in die Schweiz zurückgekehrt war. Das Casting entpuppte sich erwartungsgemäß als Glücksfall: Er etablierte erfolgreich das Fine-Dining-Sharing-Erlebnis im „IGNIV by Andreas Caminada“ und katapultierte das Restaurant mit zwei Michelin-Sternen und 18 Gault-Millau-Punkten in kürzester Zeit in die Schweizer Top-Liga.
Die Vision des Teams für Mammertsberg ist einfach: „Wir wollen jeden Gast von der Ankunft bis zur Verabschiedung feiern und einen magischen Ort mit einer Atmosphäre schaffen, die den Gast auf eine Reise durch das ganze Haus einlädt“, erklärt Gastgeberin Carolin Gierling. „Wir nutzen alle Ebenen des Hauses, um ihnen verschiedene kulinarische Erlebnisse zu bieten, von der Ankunftslounge, in der Kaffee, Kuchen und Häppchen zum Verweilen einladen, über die Raucherlounge mit begehbarem Humidor und Gartenzugang bis hin zur offenen Küche, in der wir den Tag mit Blick auf den Bodensee und einem leckeren Frühstück beginnen.
Im Oktober 2023 erhielt das Mammertsberg 2 Michelin-Sterne sowie 18 GaultMillau-Punkte in der Schweizer Ausgabe des Führers. Zudem wurde Germann zum GaultMillau-Koch des Jahres gewählt.
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Silvio Germann: Geschäftsleiter und Küchenchef
Giuseppe LoVasco: Restaurantleiter und Sommelier
Carolin Gierling: GastgeberinStephanie Mittler: Chef Pâtissière und Sous-Chef
Lukas Messmer: Sous-Chef
Marie Weber: Stv. Restaurantleiterin
IGNIV Bad Ragaz
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Joël Ellenberger zählt zu den vielversprechendsten Köchen der Schweizer Spitzengastronomie. Der gebürtige Zürcher absolvierte seine Kochausbildung im Radisson Blu Hotel am Flughafen Zürich und sammelte anschliessend Erfahrungen im traditionsreichen Baur au Lac unter Laurent Eperon. Mit nur 21 Jahren wechselte er nach Deutschland, wo er im Brenners Park-Hotel in Baden-Baden rasch Verantwortung übernahm und bereits mit 24 Jahren Küchenchef wurde.
Über Nenad Mlinarevic führte ihn sein Weg zur Caminada-Gruppe. Zunächst arbeitete er im IGNIV St. Moritz, bevor Andreas Caminada ihn ins Schloss Schauenstein holte, wo er sich zum Souschef entwickelte. Seit 2022 steht Ellenberger als Küchenchef an der Spitze des IGNIV by Andreas Caminada im Grand Resort Bad Ragaz. Dort verbindet er das Sharing-Konzept von IGNIV mit seiner eigenen kulinarischen Handschrift, die von Präzision, starken Aromen und grosser Wertschätzung für saisonale Produkte geprägt ist. Seine familiären Wurzeln reichen teilweise bis nach Japan – Einflüsse, die sich in seiner feinen Aromatik, seiner Produktorientierung und seiner reduzierten, präzisen Kochweise subtil widerspiegeln.
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Im Grand Resort Bad Ragaz weht der Wind von Andreas Caminada durch die Gastronomie. Der Spitzenkoch aus Graubünden hat mit seinem Restaurant «IGNIV by Andreas Caminada» für Furore gesorgt. Am Herd steht Joël Ellenberger und um die Gäste kümmert sich Restaurantleiterin Marie Weber. Der Charakter des Restaurants findet sich im Sharing-Prinzip.
Sein Name steht für Spitzengastronomie, Innovation und Vorausdenken: Andreas Caminada. Der Bündner hat mit seinem Restaurantkonzept «IGNIV by Andreas Caminada» in Bad Ragaz für eine kulinarische Sensation gesorgt. Bei seinem Start hat das Restaurant im Grand Resort Bad Ragaz die Fine-Dining-Welt auf den Kopf gestellt. Seit dem 16. Dezember 2015 wird dort nämlich ein völlig neuer Ansatz der gehobenen Gastronomie zelebriert. Den Gästen werden pro Gang mehrere Schalen, Platten und Schüsseln mit je einem Gericht serviert. Dem Ganzen liegt der Gedanke des Teilens zugrunde: auf sehr hohem kulinarischem Niveau essen, teilen und dabei das Miteinander fördern. So kann ein Menü schon mal aus bis zu 30 verschiedenen Gerichten bestehen.
Dem Restaurant «IGNIV by Andreas Caminada» – was übrigens auf Rätoromanisch (der vierten Schweizer Landessprache) «Nest» heisst - in Bad Ragaz, steht Küchenchef Joël Ellenberger vor. Der junge Zürcher ging durch Caminadas Schule. Das Restaurant darf sich mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet und 17 GaultMillau-Punkten schmücken. Die Gäste sind begeistert und das Team hoch motiviert.
Die renommierte spanische Innendesignerin Patricia Urquiola zeichnet für das Interior-Konzept verantwortlich, bei dem nur noch der auffällige Kamin in der Mitte des Raums an das geschichtsträchtige Palais erinnert, in dessen Erdgeschoss sich das Restaurant befindet. Auch beim Redesign 2022 verstand es die Spanierin, eine sehr stimmige, feinfühlige Einrichtung entstehen zu lassen. Ein Hingucker und ein Highlight der Ausstattung ist die ungewöhnliche Wand aus Parkett. Das «IGNIV by Andreas Caminada»-Logo kreierte der Grafiker Remo Caminada – der Cousin des Drei-Sterne-Kochs.
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Joël Ellenberger: Küchenchef
Marie Weber: Restaurantleiterin
IGNIV Zürich
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Seit 2020 ist Daniel Zeindlhofer Küchenchef im IGNIV by Andreas Caminada in Zürich, der dritten Dependance nach Bad Ragaz und St. Moritz (geöffnet bis 2023). Der gebürtige Österreicher erkochte sich im Gourmetnest im historischen Marktgasse Hotel 17 GaultMillau-Punkte und 2 Michelin-Sterne.
2009 - mit gerade einmal 21 Jahren - kam Daniel Zeindlhofer auf Schloss Schauenstein zu Andreas Caminada, nachdem er zwei Jahre bei Thomas Dorfer im Landhaus Bacher in der Wachau tätig war. Seither hat sich der Österreicher Jahr für Jahr weiterentwickelt, schaffte es in Fürstenau bis zum Sous-Chef und lenkte anschliessend vier Jahre lang die kulinarischen Geschicke des Restaurants VISTA in Sagogn. Seit Februar 2020 führ er nun als Küchenchef das IGNIV in Zürich. Die Restaurants der IGNIV-Familie haben sich alle derselben kulinarischen Philosophie verschrieben - und doch besitzt jedes von ihnen seinen ganz eigenen Charakter. Der Name IGNIV leitet sich vom rätoromanischen Wort für Nest ab und steht für den Wunsch, dass sich die Gäste so wohl und umsorgt fühlen wie ein Vögelchen in seinem Nest. Diese Philosophie kommt auch im Fine-Dining-Sharing-Prinzip zur Geltung. Anstelle einer klassischen Menüabfolge, werden kreative Gerichte in kleinen Schälchen, Tellern, Schüsseln und Etageren in die Tischmitte serviert und können von den Gästen nach eigenem Gusto geteilt werden.
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Fine Dining zum Teilen im Herzen der Altstadt
Mit dem IGNIV by Andreas Caminada in Zürich brachte Andreas Caminada sein innovatives Fine-Dining-Sharing-Konzept in die grösste Stadt der Schweiz. Im historischen Marktgasse Hotel, mitten in der Zürcher Altstadt, verbindet das Restaurant Spitzengastronomie mit einer entspannten Atmosphäre und einer Küche, die das gemeinsame Geniessen in den Mittelpunkt stellt. Küchenchef Daniel Zeindlhofer und sein Team interpretieren die IGNIV-Philosophie mit einer eigenen Handschrift und schaffen kulinarische Erlebnisse, die von Kreativität, Präzision und Saisonalität geprägt sind.
Seit der Eröffnung steht das Restaurant für einen neuen Ansatz der gehobenen Gastronomie. Statt klassischer Menüabfolgen werden mehrere Gerichte pro Gang in Schalen und auf Platten serviert, die gemeinsam am Tisch geteilt werden. Das Sharing-Prinzip fördert den Austausch und macht das Essen zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis – ohne dabei Kompromisse bei Qualität, Produktfokus oder handwerklicher Perfektion einzugehen.
Mit Daniel Zeindlhofer steht ein Küchenchef am Herd, der die Philosophie von Andreas Caminada verinnerlicht hat und sie mit seinem eigenen Stil weiterentwickelt. Seine Küche verbindet klassische Techniken mit modernen Einflüssen und setzt konsequent auf erstklassige saisonale Produkte. Das IGNIV Zürich wurde dafür mit zwei Michelin-Sternen und 17 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet.
Auch gestalterisch trägt das Restaurant die unverwechselbare Handschrift des IGNIV-Konzepts. Für das Interior zeichnet die international renommierte Designerin Patricia Urquiola verantwortlich. In den historischen Räumen des Marktgasse Hotels schuf sie ein elegantes und zugleich wohnliches Ambiente, das die Geschichte des traditionsreichen Gebäudes mit zeitgenössischem Design verbindet. Hochwertige Materialien, harmonische Farben und sorgfältig ausgewählte Details schaffen eine Atmosphäre, die den Gedanken des gemeinsamen Geniessens perfekt unterstreicht.
Treffpunkt Bar
Ergänzt wird das Restaurant durch die IGNIV Bar, die sich als lebendiger Treffpunkt für Hotelgäste, Zürcher und Gourmets etabliert hat. Ob zum Apéro, als Auftakt eines Menüs oder für einen entspannten Ausklang des Abends – die Bar verbindet hochwertige Cocktails, eine sorgfältig kuratierte Wein- und Champagnerauswahl sowie kleine kulinarische Begleiter mit der entspannten, unkomplizierten Atmosphäre, für die das IGNIV steht. Sie bildet den kommunikativen Mittelpunkt des Hauses und führt den Sharing-Gedanken auch jenseits des Restaurants weiter.2021 erhielten Zeindlhofer und das IGNIV den ersten Michelin-Stern, der zweite folgte bereits im darauffolgenden Jahr. Der renommierte Kulinarikführer zeichnete Restaurantleiterin Ines Triebenbacher 2022 zudem mit dem Service-Award aus. Das Restaurant ist zudem mit 17 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet und Ines Triebenbacher erhielt die Auszeichnung zur «Gastgeberin des Jahres 2025».
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Daniel Zeindlhofer: Küchenchef
Manuel Beer: Restaurantleiter & Sommelier
Daniele Biondo: Chef der Bar
Ines Triebenbacher: Leiterin Hospitality Zürich
IGNIV Andermatt
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Valentin Sträuli absolvierte seine Kochlehre im Restaurant LaSalle in Zürich und trat anschliessend in die Caminada-Gruppe ein. Seine Laufbahn führte ihn zunächst ins IGNIV Zürich, wo er die Philosophie des Fine-Dining-Sharing-Konzepts von Grund auf kennenlernte, bevor er als Chef de Partie im Drei-Sterne-Restaurant Schloss Schauenstein weitere Erfahrungen sammelte. 2024 wurde er Küchenchef im neu eröffneten IGNIV Andermatt und wurde 2025 von GaultMillau Schweizer als “Entdeckung des Jahres” ausgezeichnet.
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Fine-Dining Sharing Experience im Herzen der Alpen
Mit dem IGNIV by Andreas Caminada in Andermatt fand das erfolgreiche Fine-Dining-Sharing-Konzept seinen Weg in die Schweizer Alpen. Im Haus Maya, mitten im neuen Dorfteil Andermatt Reuss, verbindet das Restaurant Spitzengastronomie mit einer entspannten Atmosphäre und einem aussergewöhnlichen Design. Küchenchef Valentin Sträuli interpretiert die IGNIV-Philosophie mit einer eigenständigen Handschrift und setzt dabei auf Präzision, Saisonalität und hochwertige Produkte.
Wie in allen IGNIV-Restaurants bildet das Sharing-Konzept den Kern des kulinarischen Erlebnisses. Statt klassischer Menüfolgen werden mehrere Gerichte pro Gang in Schalen und auf Platten serviert, die gemeinsam am Tisch geteilt werden. So entsteht ein genussvolles Miteinander, bei dem Vielfalt, Austausch und das gemeinsame Entdecken neuer Aromen im Vordergrund stehen.
Unter der Leitung von Valentin Sträuli verbindet das IGNIV Andermatt die Handschrift von Andreas Caminada mit einer jungen, kreativen Küche. Das Restaurant wurde bereits kurz nach seiner Eröffnung mit zwei Michelin-Sternen und 16 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet und zählt zu den führenden Gourmetadressen der Alpenregion.
Auch gestalterisch trägt das Restaurant die unverwechselbare Handschrift des IGNIV-Konzepts. Für das Interior zeichnet die international renommierte Designerin Patricia Urquiola verantwortlich. Warme Materialien, elegante Farben und fliessende Formen schaffen ein modernes, wohnliches Ambiente, das den Sharing-Gedanken auf stilvolle Weise unterstreicht und perfekt mit der zeitgenössischen Architektur von Andermatt Reuss harmoniert.
Treffpunkt Bar
Die IGNIV Bar ist weit mehr als ein Ort für einen Aperitif. Sie bildet den kommunikativen Mittelpunkt des Hauses und lädt zum Verweilen ein – sei es auf einen Signature Cocktail, ein Glas Wein aus der sorgfältig kuratierten Weinkarte oder Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Kleine kulinarische Begleiter und die entspannte Atmosphäre machen die Bar zum idealen Treffpunkt für Gäste und Einheimische und führen den Sharing-Gedanken des Restaurants auf unkomplizierte Weise weiter. -
Valentin Sträuli: Küchenchef
Hannah van den Nieuwenhuizen: Restaurantleiterin
Marco Perego: Chef de Bar
IGNIV Bangkok
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Thailändisches Fine-Dining mit Schweizer Seele
Mit dem IGNIV by Andreas Caminada in Bangkok eröffnete 2020 das erste internationale Restaurant der IGNIV-Familie und zugleich das erste Nest ausserhalb der Schweiz. Im renommierten The St. Regis Bangkok verbindet das Restaurant die charakteristische Fine-Dining-Sharing-Philosophie von Andreas Caminada mit der Dynamik einer der spannendsten Gourmetmetropolen Asiens. Das Ergebnis ist eine Küche, die Schweizer Präzision mit thailändischen Aromen und lokalen Produkten vereint.
Im Mittelpunkt steht das Sharing-Konzept, das alle IGNIV-Restaurants verbindet. Statt einer klassischen Menüabfolge werden mehrere Gerichte pro Gang gleichzeitig serviert und gemeinsam am Tisch geteilt. So entsteht ein genussvolles Miteinander, das Austausch, Vielfalt und Entdecken fördert. Die Menüs entwickeln sich mit den Jahreszeiten und verbinden die kulinarische Handschrift von Andreas Caminada mit den besten Zutaten der Region.
Das IGNIV Bangkok wurde bereits kurz nach seiner Eröffnung mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und zählt heute zu den führenden Fine-Dining-Adressen Thailands. Die Küche vereint europäische Techniken mit asiatischen Einflüssen und schafft Gerichte, die weltoffen, präzise und gleichzeitig tief in der kulinarischen Identität Bangkoks verwurzelt sind.
Auch das Interior trägt die unverwechselbare Handschrift der spanischen Designerin Patricia Urquiola. Sie übersetzte das Bild eines schützenden Nestes in eine warme, elegante Atmosphäre und kombinierte natürliche Materialien, handgefertigte Stoffe und Bronzedetails mit subtilen Anklängen an die thailändische Kultur. Grosszügige Fenster öffnen den Raum zur Stadt und schaffen zugleich einen ruhigen Rückzugsort mitten im pulsierenden Bangkok. Ergänzt wird das Ambiente durch ausgewählte Werke aus der persönlichen Kunstsammlung von Andreas Caminada.
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Dominik Falk: Küchenchef
Christian Hotz: Restaurantleiter & Sommelier
Buech
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Nicolas Schröder gehört zu den aufstrebenden Talenten der Caminada-Gruppe. Der gebürtige Belgier stiess 2020 zum Team und war zunächst als Patissier tätig, bevor er zum IGNIV Zürich wechselte. Dort entwickelte er sich zum Chef Pâtissier und später zum Sous-Chef an der Seite von Küchenchef Daniel Zeindlhofer. Seit 2025 verantwortet Schröder als Küchenchef die kulinarische Ausrichtung des Restaurants Buech in Herrliberg. Seine Küche verbindet regionale Klassiker mit modernen Akzenten und steht für unkomplizierten Genuss, handwerkliche Präzision und eine grosse Wertschätzung für hochwertige saisonale Produkte.
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Genuss mit Aussicht
Das Restaurant Buech liegt oberhalb von Herrliberg mit Blick über den Zürichsee und gehört zu den traditionsreichsten Ausflugslokalen der Region. Seit 2025 wird das Haus von der Caminada Group geführt und verbindet regionale, saisonale Küche mit herzlicher Gastfreundschaft und einem zeitgemässen Gastronomiekonzept. Historische Gaststuben, idyllische Winzerhütten und die spektakuläre Lage inmitten der Rebberge machen die Buech zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische, Ausflügler und Genussreisende.
Seit über 100 Jahren thront das Restaurant Buech oberhalb von Herrliberg, eingebettet in einen historischen Rebberg und umgeben von mächtigen Buchen. Mit seinem einmaligen Blick über den Zürichsee zählt das Traditionshaus zu den schönsten Ausflugsrestaurants der Region. Seit 2025 prägt Andreas Caminada gemeinsam mit seinem Team die kulinarische Ausrichtung des Hauses und verbindet dessen Geschichte mit einer zeitgemässen Handschrift.
Im Mittelpunkt steht eine unkomplizierte, genussvolle Küche, die hochwertige Produkte, Saisonalität und Regionalität in den Fokus rückt. Küchenchef Nicolas Schröder interpretiert klassische Gerichte modern und präzise, ohne den ursprünglichen Charakter des Hauses zu verändern. Entstanden ist ein Restaurant, das gleichermassen Einheimische, Ausflügler und Gäste aus Zürich willkommen heisst – mit ehrlicher Küche und einer entspannten Atmosphäre.
Tradition mit neuem Leben
Bei der behutsamen Neugestaltung blieb der historische Charme der Buech bewusst erhalten. Die charakteristischen Gaststuben wurden mit dezenten gestalterischen Eingriffen modernisiert und um zeitgenössische Akzente ergänzt. Ergänzt wird das Restaurant durch mehrere separate Winzerhütten, die einen besonderen Rahmen für private Feiern, Business-Anlässe oder genussvolle Stunden mit Blick auf den Zürichsee bieten.Kulinarik, Natur und Gastfreundschaft
Die Buech versteht sich als Ort, an dem Kulinarik und Natur aufeinandertreffen. Die grosszügige Terrasse, die umliegenden Rebberge und die einzigartige Aussicht prägen das Erlebnis ebenso wie die herzliche Gastfreundschaft. Als Teil der Partnerschaft zwischen der Caminada Group und The Living Circle verbindet das Restaurant regionale Verwurzelung mit dem hohen Qualitätsanspruch der Caminada-Welt und schafft einen genussvollen Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. -
Nicolas Schröder: Küchenchef
Fabiola Raimund: Restaurantleiterin
Ines Triebenbacher: Leiterin Hospitality Zürich
Fundaziun Uccelin
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Die Fundaziun Uccelin ist eine gemeinnützige Stiftung von Sarah und Andreas Caminada mit Sitz in Graubünden. Ihr Ziel ist die Förderung junger Talente aus Küche und Service durch internationale Stipendienprogramme, den Austausch mit führenden Restaurants und Produzenten sowie die Vermittlung von Wissen, Erfahrung und handwerklicher Exzellenz. Die Stiftung versteht sich als Plattform für die nächste Generation der Gastronomie und setzt sich für nachhaltige Nachwuchsförderung und internationale Vernetzung ein.
Die Stiftung wurde 2016 von Andreas und Sarah Caminada mit dem Ziel gegründet, junge Kochtalente und Servicefachkräfte auf ihrem beruflichen Weg zu fördern. Im Mittelpunkt der Stiftung steht die Überzeugung, dass Leidenschaft, Talent und Neugier die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in der Gastronomie sind – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten.
Mit Stipendien ermöglicht die Fundaziun Uccelin jungen Fachkräften aus aller Welt, wertvolle Erfahrungen in renommierten Restaurants und bei ausgewählten Produzenten zu sammeln. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten arbeiten während mehrerer Monate in Spitzenbetrieben, erweitern ihr fachliches Wissen und lernen unterschiedliche Kulturen, Produkte und Arbeitsweisen kennen. Gleichzeitig entstehen internationale Netzwerke, die weit über die Dauer des Stipendiums hinaus Bestand haben.
Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist die enge Zusammenarbeit mit einem internationalen Netzwerk von Spitzenrestaurants und Produzenten. Heute umfasst dieses Netzwerk mehr als 70 Restaurant- und über 40 Produzentenpartner auf mehreren Kontinenten. Der direkte Austausch zwischen jungen Talenten und erfahrenen Persönlichkeiten soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Inspiration und neue Perspektiven schaffen.
Der Name «Uccelin» stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet «Vögelchen». Er steht sinnbildlich für junge Menschen, die ihr Nest verlassen, um Erfahrungen in der Welt zu sammeln und mit neuem Wissen und frischen Ideen zurückzukehren.
Seit ihrer Gründung hat die Fundaziun Uccelin zahlreiche Stipendien vergeben und junge Talente aus unterschiedlichsten Ländern auf ihrem Weg begleitet. Viele ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten haben sich inzwischen in der internationalen Spitzengastronomie etabliert und tragen die Idee der Stiftung weiter.
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2016 von Sarah & Andreas Caminada gegründet
über CHF 1.6 Mio in die Nachwuchsförderung investiert
Bewerbungen aus 27 Ländern erhalten
109 gesprochene Stipendien
85 Partnerrestaurants
34 Partnerproduzenten